Eine Statistik zur Arbeit der Ampel-Koalition
statista 2024

Die ➡️ Ampelkoalition

Bei der Bundestagswahl 2021 konnte die SPD mit Olaf Scholz an der Spitze mit 25,7% überraschend gewinnen und den Bundeskanzler stellen. Die CDU/CSU landete mit 24,1% auf den zweiten Platz. Sie musste allerdings ihr schlechtestes Ergebnis in der Geschichte hinnehmen; das Ende der Ära Merkel war besiegelt. Die Grünen erzielten mit 14,8% ein Rekordergebnis, blieben aber hinter den hohen Erwartungen zurück. Die FDP mit 11 % war erneut ein wichtiger Akteur in der Regierungsbildung, während die AfD mit 10 % stagnierte, jedoch in Ostdeutschland stark blieb. Die Linke hingegen fiel mit 4,9 % knapp unter die Fünfprozenthürde und blieb nur durch Direktmandate als Fraktion im Bundestag vertreten.

Die daraus gebildete Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP stand in den letzten Jahren vor großen Herausforderungen: Klimapolitik, die Transformation der Wirtschaft und die Bewältigung von Krisen wie der Corona-Pandemie, Ukrainekrieg, Energiekrise und globalen Konflikten prägten die Regierungsarbeit. Doch auch innere Konflikte und der Vorwurf mangelnder Durchsetzungsfähigkeit waren ständige Begleiter. Das sorgte bei der Bevölkerung für Unmut. 

Das ➡️ Ende der Ampel

Die Ampelkoalition war unbeliebt wie kaum eine deutsche Regierung. Bei einer Umfrage von ARD-DeutschlandTrend(link is external) äußerten sich 84 % unzufrieden mit der Regierungsarbeit. Schlussendlich scheiterte die Koalition dann auch Anfang November 2024. Nach fortwährenden Blockaden entließ Bundeskanzler Olaf Scholz den FDP-Finanzminister Christian Lindner. Die restliche FDP-Fraktion folgte - bis auf Verkehrsminister Volker Wissing.

Autor: Maximilian Stark, Datum: 06.06.24, Update 08.11.24, Text ist lizenziert unter CC BY-NC-ND 4.0(link is external)  

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