Google Gemini

Artenvielfalt

Info-Ressource zur Artenvielfalt | Beiträge zu Insektensterben, Tierschutz und der UN-Artenschutzkonferenz

Grafik mit einem Baum, einem Panda, einem Elefanten, einer Schildkröte und verschiedenen Vögeln und Schmetterlingen.
Google Gemini

Artenvielfalt schützen – Biodiversität bewahren

Die Biodiversität – die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten, Lebensräumen und Ökosystemen – ist die Grundlage für das Leben auf unserem Planeten. Sie sorgt für funktionierende Ökosysteme und damit für sauberes Wasser, fruchtbare Böden, Nahrung und ein stabiles Klima. Doch diese Vielfalt ist zunehmend bedroht: Das Artensterben hat sich in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch beschleunigt.

Hier geht es direkt zu unseren Ressourcen zum Thema ➡️ Artenschutz.

Zu den wichtigsten Ursachen zählen die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen, Umweltverschmutzung, der Klimawandel sowie eine nicht nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Der Verlust einzelner Arten kann dabei ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen und hat ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen.

Um die Biodiversität zu bewahren, braucht es wirksamen Artenschutz, den Schutz und die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume sowie eine nachhaltige Landwirtschaft und Fischerei. Auch die Reduzierung von Umweltverschmutzung spielt eine zentrale Rolle.

Biodiversität zu schützen bedeutet, unsere eigene Lebensgrundlage zu schützen. Deshalb müssen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft jetzt handeln – damit die Vielfalt des Lebens auch für kommende Generationen erhalten bleibt.

„Nur wenn wir verstehen, werden wir kümmern. Nur wenn wir kümmern, werden wir helfen. Nur wenn wir helfen, werden alle gerettet werden.“ Jane Goodall

Auf unserer Schwesterseite Better World Info finden sich viele Beiträge auf Englisch zu ➡️ Biodiversity Loss.

Biene mit Blume und Blütenstaub
Myriams-Fotos - Pixabay

Insektensterben - eine Bedrohung für uns alle

Der Artenschutz ist deshalb von enormer Bedeutung. Denn wenn wir nicht handeln, droht ein Verlust an Artenvielfalt, wie ihn die Menschheit in diesem Ausmaß bislang nicht erlebt hat. Besonders besorgniserregend ist das Insektensterben. Insekten übernehmen zentrale Aufgaben in unseren Ökosystemen: Sie bestäuben Pflanzen, regulieren Schädlinge und dienen zahlreichen Tieren als Nahrungsquelle. Ihr Rückgang gefährdet daher nicht nur natürliche Nahrungsketten, sondern auch die Landwirtschaft und unsere Ernährungssicherheit.

Doch nicht nur Insekten sind bedroht. Auch viele andere Tierarten verlieren ihren Lebensraum und sind in ihrem Bestand gefährdet. Der Klimawandel verschärft diese Entwicklung zusätzlich: Steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und zunehmende Extremwetterereignisse beeinträchtigen Lebensräume und Nahrungsgrundlagen von Tieren. Umso wichtiger ist es, den Schutz bedrohter Tierarten konsequent voranzutreiben und die biologische Vielfalt langfristig zu bewahren.

Das Insektensterben betrifft nicht nur Bienen und Schmetterlinge – es betrifft uns alle. Denn Insekten sind unverzichtbar für funktionierende Ökosysteme, fruchtbare Böden und unsere Ernährung. Ihr Rückgang kann weitreichende Folgen für Natur, Landwirtschaft und letztlich auch für unser eigenes Leben haben.

Warum das Insektensterben uns alle bedroht

  • Weniger Bestäubung: Viele Pflanzen sind auf Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge angewiesen. Ihr Rückgang kann die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen beeinträchtigen.
  • Gefährdete Ernährung: Obst, Gemüse und andere Nutzpflanzen profitieren von der Bestäubung durch Insekten. Ein Rückgang kann langfristig die landwirtschaftliche Produktion und damit unsere Ernährungssicherheit gefährden.
  • Gestörte Nahrungsketten: Insekten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Fische und viele andere Tiere. Verschwinden sie, geraten ganze Nahrungsketten aus dem Gleichgewicht.
  • Mehr Schädlinge: Viele Insekten sind natürliche Gegenspieler von Schädlingen. Ihr Rückgang kann dazu führen, dass sich bestimmte Schädlinge stärker ausbreiten.
  • Weniger fruchtbare Böden: Zahlreiche Insekten und andere Bodenorganismen zersetzen organisches Material und tragen dazu bei, Nährstoffe im Boden verfügbar zu machen. Ihr Verlust kann die natürlichen Kreisläufe beeinträchtigen.
  • Geschädigte Ökosysteme: Insekten erfüllen zahlreiche Funktionen in nahezu allen Lebensräumen. Ihr Rückgang kann deshalb ganze Ökosysteme destabilisieren und die Artenvielfalt weiter verringern.
  • Folgen für die Landwirtschaft: Wenn natürliche Bestäuber und Schädlingsbekämpfer fehlen, können landwirtschaftliche Systeme stärker von technischen und chemischen Hilfsmitteln abhängig werden.
  • Ein Warnsignal für die Umwelt: Das Insektensterben zeigt, dass Lebensräume unter zunehmendem Druck stehen – etwa durch intensive Landwirtschaft, Pestizide, Flächenversiegelung und den Klimawandel.

🌿 Fun Facts zu Artenvielfalt & Artenschutz

  • 🐝 Bienen sind echte Super-Bestäuber: Rund 75 % der weltweit angebauten Nahrungspflanzen profitieren zumindest teilweise von der Bestäubung durch Tiere – darunter viele Obst- und Gemüsesorten.
  • 🌳 Ein einzelner Baum kann ein kleines Ökosystem sein: Auf und in alten Bäumen leben zahlreiche Insekten, Pilze, Flechten, Vögel und andere Organismen. Besonders wertvoll sind dabei alte und abgestorbene Bäume.
  • 🐙 Oktopusse haben drei Herzen: Zwei Herzen versorgen die Kiemen mit Blut, während das dritte den restlichen Körper versorgt. Ein faszinierendes Beispiel dafür, wie vielfältig sich Leben entwickelt hat.
  • 🦋 Schmetterlinge schmecken mit den Füßen: Rezeptoren an ihren Beinen helfen ihnen dabei, Pflanzen zu erkennen und geeignete Nahrungspflanzen für die Eiablage auszuwählen.
  • 🐜 Ameisen sind wichtige Ökosystem-Manager: Sie lockern Böden, verbreiten Samen und tragen zur Zersetzung organischer Materialien bei. In vielen Lebensräumen haben sie dadurch einen großen Einfluss auf das Ökosystem.
  • 🍄 Pilze verbinden Wälder: Mykorrhiza-Pilze gehen Symbiosen mit Pflanzenwurzeln ein und können über Pilzgeflechte im Boden Nährstoffe und andere Stoffe zwischen Pflanzen transportieren.
  • 🐺 Wölfe können ganze Ökosysteme beeinflussen: Als Spitzenprädatoren beeinflussen sie die Bestände und das Verhalten ihrer Beutetiere und können dadurch indirekt auch die Vegetation und andere Arten beeinflussen.
  • 🐋 Wale sind wichtig für die Meere: Ihre Ausscheidungen können Nährstoffe wie Eisen in den oberen Wasserschichten verfügbar machen und damit das Wachstum von Plankton unterstützen.
  • 🌊 Korallenriffe sind Hotspots der Artenvielfalt: Obwohl sie nur einen kleinen Teil des Meeresbodens bedecken, bieten Korallenriffe Lebensraum für einen besonders großen Anteil der marinen Arten.
  • 🦇 Fledermäuse sind natürliche Schädlingsbekämpfer: Viele Fledermausarten fressen große Mengen an Insekten und können dadurch eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht spielen.
  • 🌱 Artenvielfalt macht Ökosysteme widerstandsfähiger: Je vielfältiger ein Ökosystem ist, desto mehr unterschiedliche Arten können bestimmte ökologische Funktionen übernehmen. Das kann die Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen erhöhen.
  • 🐘 Elefanten gestalten ihre Umwelt: Durch das Fällen kleiner Bäume, das Aufbrechen von Vegetation und das Graben nach Wasser verändern sie ihre Umgebung und schaffen dadurch Lebensräume und Ressourcen für andere Arten.
  • 🐝 Wildbienen sind nicht dasselbe wie Honigbienen: In Deutschland gibt es mehrere hundert Wildbienenarten. Viele leben solitär und übernehmen wichtige Aufgaben bei der Bestäubung.
  • 🌲 Biodiversität steckt nicht nur in der Artenzahl: Zur biologischen Vielfalt gehören auch die genetische Vielfalt innerhalb einer Art sowie die Vielfalt verschiedener Lebensräume und Ökosysteme.
  • 🦠 Die meisten Arten sind winzig: Biodiversität besteht nicht nur aus Elefanten, Tigern und Adlern. Ein großer Teil der biologischen Vielfalt besteht aus Mikroorganismen, Pilzen, Insekten und anderen kleinen Lebewesen.
  • 🪲 Totholz ist voller Leben: Abgestorbene Äste und Bäume sind keine „tote“ Natur. Sie bieten Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Pilze, Käfer, Larven und andere Organismen.
  • 🌍 Wir kennen längst nicht alle Arten: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entdecken jedes Jahr zahlreiche neue Arten. Besonders wenig erforscht sind viele Organismen in tropischen Wäldern, Tiefseegebieten und im Boden.
  • 🧬 Genetische Vielfalt ist ein Überlebensvorteil: Unterschiedliche genetische Eigenschaften können Populationen helfen, sich an Krankheiten, Klimaveränderungen oder neue Umweltbedingungen anzupassen.
  • 🌼 Eine Wildblumenwiese kann mehr als nur schön aussehen: Unterschiedliche Pflanzen blühen zu unterschiedlichen Zeiten und bieten dadurch über einen längeren Zeitraum Nahrung für verschiedene Insektenarten.
  • 🦋 Artenschutz schützt ganze Lebensgemeinschaften: Wenn eine Art verschwindet, kann das Auswirkungen auf viele andere Arten haben, die von ihr abhängig sind – etwa als Nahrung, Bestäuber, Samenverbreiter oder Lebensraum.
  • 💚 Der vielleicht wichtigste Fun Fact: Jede Art hat eine Rolle im Ökosystem – auch wenn wir sie noch nicht kennen oder verstehen. Gerade deshalb ist der Schutz der biologischen Vielfalt so wichtig.

Tierarten und Klimawandel

Der Klimawandel hat einen tiefgreifenden Einfluss auf Tierarten weltweit. Steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und häufigere Extremwetterereignisse verändern Lebensräume und beeinflussen die Verfügbarkeit von Nahrung und Wasser. Viele Tiere müssen deshalb ihre Verbreitungsgebiete verschieben, ihre Wanderungen anpassen oder ihre Fortpflanzungszeiten verändern. Gleichzeitig können sich Krankheiten und invasive Arten in Regionen ausbreiten, in denen sie zuvor nicht vorkamen. Für viele Tierarten wird es dadurch immer schwieriger, sich schnell genug an die veränderten Bedingungen anzupassen.

Besonders stark betroffen sind die Polargebiete. Durch das Abschmelzen von Meereis verlieren Arten wie Eisbären, Robben und Walrosse wichtige Lebens- und Jagdräume. Auch in anderen Regionen geraten Tiere zunehmend unter Druck: Längere Dürren, Hitzeperioden und Waldbrände zerstören Lebensräume und verringern die Nahrungsgrundlage.

Auch Meerestiere und marine Ökosysteme leiden unter den Folgen des Klimawandels. Die Erwärmung der Ozeane verändert Lebensräume und kann dazu führen, dass Fischarten in kühlere Gewässer ausweichen. Gleichzeitig trägt die Aufnahme von CO₂ durch das Meer zur Ozeanversauerung bei, die insbesondere für kalkbildende Organismen problematisch ist. Steigende Wassertemperaturen können zudem Korallenbleichen auslösen. Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde und bieten zahlreichen Meerestieren Nahrung, Schutz und Brutstätten.

Der Klimawandel wirkt dabei selten allein. Lebensraumverlust, Umweltverschmutzung, intensive Landwirtschaft und das Artensterben verstärken sich gegenseitig. Wenn einzelne Arten verschwinden oder ihre Bestände stark zurückgehen, kann dies ganze Nahrungsketten und Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen.

Um die biologische Vielfalt zu bewahren, braucht es deshalb schnelles und konsequentes Handeln: Vor allem müssen Treibhausgasemissionen deutlich reduziert und gleichzeitig natürliche Lebensräume geschützt und wiederhergestellt werden. Schutzgebiete, vernetzte Lebensräume und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel können Tieren helfen, mit den unvermeidbaren Veränderungen umzugehen. Klimaschutz und Artenschutz sind damit eng miteinander verbunden – wer die Artenvielfalt bewahren will, muss auch die Klimakrise bekämpfen.

Invasive Arten

Invasive Arten sind gebietsfremde Tiere, Pflanzen, Pilze oder andere Organismen, die durch menschliche Aktivitäten in neue Lebensräume gelangen und sich dort stark ausbreiten können. Nicht jede gebietsfremde Art ist automatisch invasiv. Problematisch wird es, wenn sich eine Art etabliert, heimische Arten verdrängt oder Ökosysteme und natürliche Nahrungsketten verändert.

Invasive Arten können dadurch die biologische Vielfalt gefährden, Lebensräume verändern und die ökologische Balance stören. Darüber hinaus können sie erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen – etwa in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder Fischerei. Einige invasive Arten können zudem Krankheiten übertragen, Allergien auslösen oder auf andere Weise die menschliche Gesundheit beeinträchtigen.

Zu den bekannten Beispielen zählen die Kudzu-Rebe in den USA, die sich großflächig ausbreitet und einheimische Pflanzen überwuchert, sowie das Grauhörnchen in Europa, das insbesondere in Großbritannien zum Rückgang des heimischen Eichhörnchens beigetragen hat. Auch der Karpfen kann in bestimmten Regionen und Gewässern als invasive Art erhebliche Auswirkungen auf heimische Ökosysteme haben.

Um die Ausbreitung invasiver Arten einzudämmen, ist Prävention besonders wichtig. Dazu gehören strengere Kontrollen beim Handel und Transport von Tieren und Pflanzen, die Vermeidung unbeabsichtigter Einschleppungen sowie eine frühzeitige Erkennung neuer Arten. Wo sich invasive Arten bereits etabliert haben, können gezielte Management- und Bekämpfungsmaßnahmen helfen, ihre Ausbreitung zu begrenzen und empfindliche Ökosysteme zu schützen.

Der Schutz vor invasiven Arten ist damit ein wichtiger Bestandteil des Artenschutzes: Je früher eine problematische Art erkannt und ihre Ausbreitung verhindert wird, desto größer sind die Chancen, heimische Arten und Ökosysteme langfristig zu bewahren.

Welt - Artenschutz
geralt - Pixabay

Internationale Zusammenarbeit für den Artenschutz

Die UN-Artenschutzkonferenz, auch bekannt als CITES (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen), ist ein internationales Abkommen zum Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. CITES wurde 1973 verabschiedet und regelt den internationalen Handel mit geschützten Arten. Ziel ist es, sicherzustellen, dass der Handel das Überleben wild lebender Arten nicht gefährdet, und so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu leisten.

Der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) ist ein 2012 gegründetes, unabhängiges wissenschaftliches Gremium. Er bewertet den weltweiten Zustand der Biodiversität, untersucht die Folgen des Arten- und Biodiversitätsverlusts für Mensch und Umwelt und trägt wissenschaftliche Erkenntnisse für Politik und Gesellschaft zusammen. Auf dieser Grundlage entwickelt und veröffentlicht IPBES Handlungsempfehlungen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt.

CITES und IPBES verfolgen dabei unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben: Während CITES den internationalen Handel mit gefährdeten Arten reguliert, liefert IPBES die wissenschaftliche Grundlage für politische Entscheidungen zum Schutz der Biodiversität. Gemeinsam tragen sie dazu bei, das Artensterben einzudämmen, natürliche Ressourcen nachhaltig zu nutzen und die weltweiten Anstrengungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu stärken.

Was kann ich tun?

Der Schutz der Artenvielfalt beginnt nicht erst bei internationalen Abkommen oder politischen Entscheidungen – jede und jeder Einzelne kann etwas bewirken. Auf Bessere Welt Info findest du zahlreiche Möglichkeiten, dich zu informieren, aktiv zu werden und mit deinem Wissen etwas zu bewirken.

Artenschutz ist eine gemeinsame Aufgabe: Politik und Unternehmen sind ebenso gefordert wie Kommunen, Organisationen und wir als Einzelpersonen. Schon alltägliche Entscheidungen können einen Unterschied machen. Wer Lebensräume schützt, Ressourcen bewusst nutzt und die eigene Umwelt möglichst naturverträglich gestaltet, leistet einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität.

Konkret kannst du zum Schutz der Artenvielfalt beitragen:

  • 🌱 Naturnahe Lebensräume schaffen: Im Garten oder auf dem Balkon heimische Pflanzen setzen, Wildblumen wachsen lassen und Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Tiere schaffen.
  • 🐝 Auf Pestizide verzichten: Pestizide können zahlreiche Organismen schädigen und ökologische Kreisläufe beeinträchtigen. Natürliche Alternativen helfen, die Artenvielfalt zu fördern.
  • 🌳 Lebensräume und Naturschutzprojekte unterstützen: Organisationen und Initiativen fördern, die sich für Wälder, Moore, Gewässer, Wiesen und andere wertvolle Ökosysteme einsetzen.
  • 🛒 Bewusst und nachhaltig konsumieren: Lebensmittel aus nachhaltiger Landwirtschaft bevorzugen, regionale und saisonale Produkte wählen und unnötigen Konsum vermeiden.
  • 🐟 Beim Kauf auf nachhaltige Produkte achten: Besonders bei Holz, Papier, Fisch und anderen Naturprodukten lohnt es sich, auf glaubwürdige Herkunfts- und Nachhaltigkeitsstandards zu achten.
  • 🚫 Produkte aus Wildtieren meiden: Keine Souvenirs oder Produkte kaufen, für deren Herstellung geschützte oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten ausgebeutet werden.
  • 🐦 Tiere und Pflanzen in der eigenen Umgebung schützen: Brutplätze, Nistmöglichkeiten und Rückzugsräume erhalten und bei Spaziergängen Rücksicht auf Wildtiere nehmen.
  • 💧 Wasser und andere Ressourcen sparsam nutzen: Ein bewusster Umgang mit Wasser, Energie und Rohstoffen entlastet Ökosysteme und trägt zu einer nachhaltigeren Lebensweise bei.
  • 📚 Wissen teilen: Sich über Artensterben, Biodiversität und Naturschutz informieren und das eigene Wissen mit Familie, Freunden und im persönlichen Umfeld teilen.
  • 📢 Politisch und gesellschaftlich aktiv werden: Naturschutzinitiativen unterstützen, Petitionen unterzeichnen, sich lokal engagieren und von politischen Entscheidungsträgern einen konsequenten Schutz der Biodiversität einfordern.
  • 🤝 Gemeinsam aktiv werden: Sich einer lokalen Naturschutzgruppe, einem Verein oder einer Initiative anschließen – denn gemeinsam lässt sich oft deutlich mehr erreichen.

Auf Bessere Welt Info kannst du dich über weitere Möglichkeiten informieren, selbst aktiv zu werden und andere für den Schutz der Natur zu gewinnen. Denn der Erhalt der Artenvielfalt ist eine gemeinsame Verantwortung – und viele kleine und große Beiträge können zusammen eine große Wirkung entfalten.

Nur wenn wir gemeinsam handeln, können wir das Artensterben aufhalten und die Vielfalt des Lebens für kommende Generationen bewahren.

Unser Wunsch für die Zukunft

Unser Wunsch für die Zukunft ist klar: Wir möchten die Artenvielfalt bewahren, schützen und aktiv fördern. Wir setzen uns für eine Welt ein, in der Mensch und Natur im Einklang miteinander leben, in der das Artensterben gestoppt wird und natürliche Lebensräume wieder Raum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bieten.

Denn Biodiversität ist weit mehr als die Vielfalt einzelner Arten. Sie bildet die Grundlage für funktionierende Ökosysteme und damit auch für unser eigenes Leben. Saubere Luft und Wasser, fruchtbare Böden, Bestäubung, Nahrung und ein stabiles Klima – all das hängt unmittelbar von einer intakten Natur ab. Der Schutz der Artenvielfalt ist deshalb auch ein Schutz unserer eigenen Lebensgrundlagen.

Wir wünschen uns eine Zukunft, in der Natur nicht nur genutzt, sondern als wertvoller und schützenswerter Teil unserer Lebenswelt verstanden wird. Dazu gehört ein verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen ebenso wie der Schutz und die Wiederherstellung von Lebensräumen. Wälder, Flüsse, Moore, Meere, Wiesen und andere Ökosysteme sollen ihre wichtige Funktion für Mensch und Natur dauerhaft erfüllen können.

Besonders wichtig ist uns dabei der Blick auf die kommenden Generationen. Unsere Kinder und Enkel sollen die Möglichkeit haben, die Schönheit und Vielfalt der Natur selbst zu erleben – nicht nur in Büchern, Museen oder auf Bildern. Sie sollen in einer Welt aufwachsen, in der seltene Tiere und Pflanzen nicht nur Erinnerungen an eine vergangene Zeit sind, sondern weiterhin Teil lebendiger und vielfältiger Ökosysteme.

Unser Ziel ist deshalb eine Zukunft, in der Artenschutz, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung gemeinsam gedacht und umgesetzt werden. Jeder erhaltene Lebensraum, jede geschützte Art und jede nachhaltige Entscheidung kann dazu beitragen, die biologische Vielfalt für die Zukunft zu bewahren.

Denn eine vielfältige Natur bedeutet eine lebenswerte Zukunft – für alle Arten und auch für uns Menschen.

Deine Expertise für den Wandel: Als kollaborative Plattform lädt Bessere Welt Info Expert:innen, NGOs und Aktivist:innen zum Mitmachen ein!

Teile wertvolle Ressourcen wie Studien, Berichte oder Kampagnen mit unserer Community – und empfehle uns weiter!

Autorin: Jasmin, 11.09.23, überarbeitet 14.09.26 lizenziert unter CC BY-SA 4.0